Wie viel ist genug?

Ein inspirierendes Wochenende für Selbstständige und Freiberufler

mit Impulsen und Austausch für ein gelingendes Leben

mit mehr Ruhe, Muße, Freiraum

durch einen besseren Umgang mit privatem Geld 

abseits der Interessen von Banken und Vermögensberatern

vom 1. bis 3. November 2019 in der Abtei Marienstatt (Westerwald)

Worum geht es?

Erprobte Wege kennenlernen

Welche Schritte sind zu gehen?

Den Standort bestimmen

Wie erstelle ich meine Vermögensbilanz?

Mehr Klarheit erarbeiten

Wie finde ich heraus, wie viel für mich genug ist?

Größere Freiräume im privaten Leben gewinnen

Wie machen es andere?

Motivation entfalten

Welche Ziele werde ich mir setzen?

Eine besondere Atmosphäre erleben

Wie fühlt sich ein Kloster an?

Wer selbstständig oder freiberuflich arbeitet, ist mit Blick auf den Umgang mit den privaten Finanzen besonders herausgefordert:

  • Die Einnahmen schwanken.
  • Es gibt kein Geld während der Urlaubszeit.
  • Wer krank wird, dem geht Umsatz verloren.
  • Es gibt in den meisten Fällen keine staatliche Rente für die Zeit nach dem aktiven Berufsleben.

Wie gehen wir damit um?

Die einen arbeiten zu viel, weil sie fürchten, dass es sonst nicht reicht.

Die anderen arbeiten zu wenig und haben Schwierigkeiten, ihre Kosten zu decken – später im Alter, manchmal auch schon jetzt.

Wie lässt sich eine gute Balance finden?

An diesem Wochenende ziehen wir uns in die Abtei Marienstatt und damit aus unserem Alltag zurück. In Ruhe werden wir erprobte Konzepte kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen. 

Dabei wollen wir nicht nur Geldfragen durchdenken. Letztlich geht es um eine andere Frage: Wie können wir zu einem außergewöhnlichen Leben finden, das deshalb bemerkenswert ist, weil es gut zu uns und unseren Begabungen passt? Weil es über das Erfüllen der Anforderungen des Alltags hinaus geht. Weil wir es aktiv gestalten und uns an bewussten Entscheidungen orientieren, statt immer wieder nur zu reagieren.

Mit frischen Ideen und Kontakten zu Menschen in ähnlicher Situation kehren wir anschließend in unser normales Leben zurück. Dort wissen wir dann mehr darüber, wie wir unsere persönliche  Antwort auf die Frage finden können, wie viel für uns genug ist, welche Schritte zu gehen sind und wie die nächsten konkreten Ziele aussehen.

Die Referenten

Durch das Wochenende führt Frank-Michael Rommert (Gummersbach). Neben ihm liefern Oliver Noelting (Hannover) sowie J. D. Roth (Portland, Oregon, USA) weiteren Input.

  • FRANK-MICHAEL ROMMERT
  • OLIVER NOELTING
  • J.D. Roth

Frank-Michael Rommert (48) arbeitet seit zwei Jahrzehnten als selbstständiger Produzent von Sachmedien. Er konzipiert und realisiert im Hintergrund von Autoren und Verlagen Bücher, Magazine sowie digitale Produkte.

Sachbücher, die in seinem Büro entstanden, schafften es auf Bestsellerlisten sowie auf Platz 1 bei amazon. Wichtiger ist für Frank-Michael Rommert, dass ihm die Arbeit Freude macht und er damit einen Weg gefunden hat, mit dem er das berufliche mit dem familiären Leben gut verbinden kann.

Zur Frage "Wie viel ist genug" kam er zwangsläufig durch seine Selbstständigkeit. Wie viele Projekte sind genug? Wie viel Urlaub ist genug? Wie viel muss angespart werden, um auch im Alter ein gutes Leben zu haben?

Antworten von Vermögens- und anderen Beratern erwiesen sich nicht als hilfreich. So machte er sich selbst auf den Weg und erarbeitete sich Antworten, die seit Jahren tragen und immer wieder neu Klarheit herstellen.

Frank-Michael Rommert gab seine Einsichten zum Thema "Wie viel ist genug?" auf Tagungen der Akademie Zukunft Handwerk und dem Tag der Gelassenheit der tempus GmbH weiter. Vom 1. bis 3. November stellt er sich erstmals in einer selbst organisierten Veranstaltung für Gespräche und die Weitergabe von Erfahrungen zur Verfügung.

Das Wochenende


Unser "Wie viel ist genug"-Wochenende beginnt an 1. November 2019 – in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist dies ein Feiertag (Allerheiligen). Wer aus diesen Bundesländern kommt, kann entspannt anreisen und verpasst keinen Werktag. 

Hier ist der Programmentwurf. Details können sich noch ändern. 

Freitag, 1. November

  • 15:00 – 17:00 Uhr: Ankommen, Zimmer beziehen im Gästetrakt der Abtei
  • 17:00 Uhr Kick-off im Tagungsraum St. Joseph; gegenseitiges Kennenlernen; organisatorische Tipps für ein gelingendes Wochenende
  • 18:00 Uhr: Input durch Frank-Michael Rommert (Einstieg ins Thema) mit angeleiteter Reflexionsphase 
  • 19.30 Uhr: Essen im Brauhaus der Abtei Marienstatt (jeder wählt und zahlt seine Mahlzeit selbst); Raum für Austausch

Samstag, 2. November

  • Optional: Laudes (Frühgebet der Zisterzienser-Mönche in der Abteikirche;  in lateinischer Sprache)
  • Frühstück im Gästerefektorium
  • Vormittag (1): Wie erstelle ich meine Vermögensbilanz? Praktische Tipps und erste eigene Schritte (Frank-Michael Rommert) (die Teilnehmer bekommen vorab Zugriff auf eine Datei, die dann mit eigenen Werten überschrieben werden kann).
  • Vormittag (2): Wie viel muss ich sparen, um vom Ersparten meine Kosten decken  zu können? Und welche Strategien gibt es, wenn ich – spätestens im Alter, besser schon viel früher – vom Ersparten leben möchte? (Oliver Noelting)
  • Mittagspause (wer mag, kann einen Powernap machen)
  • Nachmittag (1): Angeleitete Reflexion des eigenen Lebens mit anregenden Hilfestellungen – inkl. Spazierrunde entlang der Nister und Besuch einer kleinen Schiefergrube. Wenn wir uns dort ruhig genug verhalten, schaltet der Bewegungssensor das Licht aus. Ob uns das gelingen wird? Der Spaziergang tut vielen Menschen gut und bringt das Denken in Bewegung. Das war nicht nur bei den Peripatetikern so, sondern kann auch heute noch erfahren werden. Wer nicht mitkommen möchte, hat die Möglichkeit des Rückzugs ins Zimmer zum Nachdenken und Schreiben oder zum Austausch in den Gemeinschaftszimmern unserer Gruppe innerhalb des Klosters.
  • Nachmittag (2): Der "Wie viel ist genug"-Extragast: Der Zeitzeuge Günther v. Bünau gibt Einblick in sein Leben. Günther v. Bünau wurde auf Schloss Bischheim in Sachsen geboren und wuchs dort auf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Schloss und damit sein Elternhaus in Brand gesteckt, die Familie v. Bünau verlor durch die Konfiszierung im Zuge der "Bodenreform" im September 1945 ihre materiellen Lebensgrundlagen. Tuchfabrik, Wälder, Landwirtschaft – alles wurde ihr genommen. Der über Jahrhunderte vorgezeichnete Weg eines Kindes aus adeligem Hause funktionierte nicht mehr. Günther v. Bünau und sein Bruder mussten sich komplett neu orientieren. Nun sollte sich zeigen, ob die Werte und Prinzipien, die Günther v. Bünau während seiner Erziehung mit ins Leben bekommen hat, tragen würden. Wie hat Günther v. Bünau dies erlebt? Wie gingen er und seine Familie mit den Verlusten um? Der Extragast wurde eingeladen, um kontrastierende Anregungen zu bekommen, wie Antworten aussehen können auf die Frage “Wie viel ist genug”. Aus diesen Antworten lassen sich grundsätzliche Einsichten gewinnen, die uns auch heute, in unseren jeweiligen persönlichen Situationen, helfen können – gerade auch in Krisen.  Es besteht die Möglichkeit, mit Günther von Bünau und seiner Gemahlin mit ähnlicher Biografie, Ulrike, geb. v. Massow, über das Gesagte ins Gespräch zu kommen.
  • Kaffee- und Teepause
  • Nachmittag (3): The Different Stages of Financial Independence (J.D. Roth via Videokonferenz, in englischer Sprache) – Einsichten sowie Möglichkeit für Rückfragen und Anmerkungen 
  • Abend: Essen im Brauhaus der Abtei Marienstatt (jeder wählt und zahlt seine Mahlzeit selbst); Raum für Austausch

Sonntag, 3. November

  • Optional: Laudes
  • Frühstück im Gästerefektorium
  • Vormittag (1): Wissensaustausch – best practices: Teilnehmer erklären ein Vorgehen, die sie erprobt haben und die bei ihnen gut funktionieren. Irgendetwas macht ja jeder gut.
  • Vormittag (2): Angeleitete Eigenarbeit: Plan für die nächsten Schritte
  • Mittagessen im Gästerefektorium 
  • Ende der Veranstaltung und Heimreise
  • Es besteht für interessierte Besucher der Abtei am Nachmittag die Möglichkeit, am Vespergebet teilzunehmen.

Die Kosten

Die Teilnahme am Wochenende kostet 149 Euro netto zzgl. MwSt. (=177,31 Euro inkl. MwSt.). Dieser Betrag beinhaltet:

  • Frühstück am Samstag und am Sonntag
  • Mittagessen am Samstag und am Sonntag
  • Kaffee- und Teepause am Samstag
  • Zwei Übernachtungen in klösterlicher Schlichtheit im Gästetrakt der Abtei
  • Teilnehmerunterlagen wie etwa die Datei für die Vermögensbilanz

Das Abendessen im Brauhaus zahlt jeder selbst (Speisen und Getränke).

Achtung: Im Falle einer Stornierung können Sie einen Ersatzteilnehmer bzw. eine Ersatzteilnehmerin benennen. Sollte dies nicht möglich sein, fallen folgende Stornokosten an:

  • 30 Prozent: 2 Monat vor Antritt 
  • 50 Prozent: 1 Monat vor Antritt 
  • 70 Prozent: 2 Wochen vor Antritt 
  • 80 Prozent: 1 Wochen vor Antritt 
  • 100 Prozent: in der Woche bzw. ab 3 Tage vor Antritt 

Falls Sie außerhalb des Klosters übernachten möchten, setzen Sie sich bitte über das Kontaktformular am Ende der Seite mit Frank-Michael Rommert in Verbindung.

Sie können gern gemeinsam mit Partner(in) sowie Kind(ern) kommen – so lange noch Plätze verfügbar sind. Für Kinder bis einschließlich 5 Jahre fallen keine Kosten an, sofern sie im (mitgebrachten) Kinderbett im Zimmer der Eltern schlafen. Für Kinder im Alter ab 6 Jahren kostet das Wochenende inkl. der beiden Übernachtungen sowie Frühstück und Mittagessen 69 Euro (inkl. MwSt.) und für den Partner 99 Euro (inkl. USt.). 

Die Unterkunft

Es stehen zehn Einzelzimmer mit Etagendusche sowie zehn Doppelzimmer mit Etagendusche zur Verfügung. Die Doppelzimmer können auch einzeln belegt werden. Wenn die Zimmer vergeben sind, wird der Teilnehmerkreis geschlossen.

Fragen und Antworten


Wer wird teilnehmen?

Kann ich zusammen mit meiner Partnerin bzw. mit meinem Partner kommen?

Bis wann muss ich mich anmelden?

Wie kann ich mich anmelden?

Ich vertrage bestimmte Nahrungsmittel nicht. Kann darauf Rücksicht genommen werden?

Das Wochenende findet in einem Kloster statt. Ist es nur etwas für Christen?

Warum ist der Preis so niedrig? Andere Anbieter verlangen ein Mehrfaches …

Warum ist der Preis so hoch?

Ich habe eine Frage, die auf der Website nicht angesprochen wird. Was nun?

Der Veranstaltungsort

Wir verbringen das Wochenende im öffentlichen Bereich der Abtei Marienstatt, einer Zisterzienserabtei, die im Jahre 1212 gegründet wurde.

Die Fratres und Patres leben dort nach den überlieferten Bräuchen des alten Mönchtums mit einem ausgewogenen Tagesablauf von Gottesdienst, Lesung und Arbeit. Sie haben den Anspruch, durch Handarbeit und Eigenbewirtschaftung selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Die Abtei Marienstatt ist einer der wenigen verblieben Orte weltweit, in dem noch Lebenskunst nach Zisterzienserart praktiziert wird.

Eingabe in Navigationssystem
57629 Marienstatt oder 57629 Streithausen, Gymnasium Marienstatt

Anreise mit der Bahn

  • Bahnhof Hachenburg (4 km entfernt)
  • Bahnhof Hattert (3 km entfernt)
  • Bahnhof Betzdorf (15 km entfernt)
  • ICE-Bhf. Montabaur (35 km entfernt, dann weiter mit dem Regio-Bus nach Hachenburg)

Fahrgemeinschaften und Transfer

Im Vorfeld des Wochenendes bekommen Sie Unterstützung zur Bildung von Fahrgemeinschaften. Auch den Transfer von und zu den Bahnhöfen Hachenburg und Hattert werden wir organisatorisch lösen (gegebenenfalls auch von und zu Betzdorf).

Ja, ich bin interessiert!

Sie möchten an dem Wochenende teilnehmen? Oder Sie wollen zwar nicht teilnehmen, sind aber am Thema generell interessiert und möchten im Kontakt bleiben? Dann signalisieren Sie Ihr Interesse, in dem Sie eine Nachricht an Frank-Michael Rommert schreiben und dazu dieses Kontaktformular benutzen.

Die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse wird ausschließlich in Übereinstimmung mit den Datenschutzhinweisen verwendet werden.

Nach Eingang Ihrer Nachricht setzt sich Frank-Michael Rommert mit Ihnen in Verbindung, um weitere Details abzustimmen.

Nach dem Klick auf "Absenden" bekommen Sie innerhalb weniger Sekunden eine Eingangsbestätigung per E-Mail. Manchmal landet diese E-Mail irrtümlich im Spam-Ordner. Falls Sie auch nach fünf Minuten noch keine E-Mail bekommen haben, schauen Sie bitte im Spam-Ordner nach.

Blick auf das Pfortenhaus, in dem wir tagen werden.